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Dementen-Dorf, Pflege-WG oder Quartiershaus

Beitrag von Rolf Gennrich zu den Themen:

Geplantes Dementendorf in Alzey, Terranus Pflegereport 2012 und den Quartiershäusern nach KDA

Datei "Beitrag AH 6 2012_klein.pdf" (Ordner "Hauptordner")

Datei "carekonkret27042012.pdf" (Ordner "Hauptordner")

Pressereaktionen zu Veranstaltungen und interessante Themen

Conrads warnt vor „Bettenburgen“ Dr. Bernhard Conrads schaltet sich in die aktuelle politische Debatte um Senioren-WGs und Heimgröße der Marburger Altenhilfe ein. Er fordert kleine Wohneinheiten für alte Menschen

Auch kleine Pflegeheime rechnen sich. Das Thema Altenpflege sorgt in Marburg schon lange für Zündstoff. Sozialgerontologe Rolf Gennrich sagt nun, dass auch kleine Wohnformen finanzierbar sind.

Vortrag vom 1.03.2012 zum Download: Leben im Alter - verwaltet oder gestaltet?

Veranstaltung von Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Marburg-Biedenkopf

Oberhessische Presse: Auch kleine Heime rechnen sich

Diskussionsveranstaltung der Grünen zum Thema "Leben im Alter"

Aktuelle Ausgabe der Altenheim 1.2012, 51. Jahrgang, widmet sich dem Thema "Passende Angebote im Quartier"

Für die Besucher der Webseite, die die Fachzeitschriften "Altenheim" und "Häusliche Pflege" nicht beziehen, haben wir eine Kopie als Downlaod zur Verfügung gestellt.

Kleinstheim und ambulante Pflege aus einer Hand

Kleine Heime - und sie rechnen sich doch! Autor: Rolf Gennrich

Wir sind ein erfolgreiches Familienunternehmen  Autor: Bernd Nommensen

"Rückbau statt Umbau, Umwandlung eines Pflegeheimes in attraktives Servicewohnen" Beitrag des INFAQT im Rahmen der Altenheim Expo in Stuttgart

Die Träger und Betreiber von älteren Pflegeeinrichtungen, stehen zunehmend unter Wettbewerbsdruck und damit vor dem Problem ihre Einrichtungen baulich und konzeptionell dem sich stark verändernden Nachfragermarkt in der Pflege anzupassen oder mittelfristig aufgeben zu müssen. Wann aber lohnt sich die Sanierung beispielsweise eines Altenkrankenheimes oder einer Einrichtung der so genannten 2. Generation? Können aus Pflegeplätzen immer nur wieder Pflegeplätze entstehen oder gibt es eine „Exit-Strategie“?

Warum ist eine solche Aufgabenstellung weitaus komplexer und damit schwieriger zu beurteilen als der Sinn einer Neubaumaßnahme?

Zum Einen sind in vielen Regionen, insbesondere im attraktiven städtischen und großstädtischen Raum, zunehmend über Neubauten moderne, vollstationäre Plätze entstanden, die schon heute zu einem Angebotsüberhang führten bzw. führen. Zum anderen ist die Qualität der Bestandseinrichtungen im Vergleich zu den beschriebenen Neubauten häufig schlechter, bspw. durch einen zu hohen Anteil schwer vermietbarer Doppelzimmer. Darüber hinaus entsprechen die Grundrissgestaltung und die Raumorganisation in der Regel nicht mehr den Anforderungen an eine wohnliche und überschaubare, und damit nachgefragte, Pflegeeinrichtung. Eine Modernisierung der Einrichtung ist aber nicht nur aus konzeptionellen Gründen dringend notwendig, denn auch die technische und energetische Ausstattung entspricht vielfach nicht mehr den heutigen und zukünftigen Anforderungen.

Aber auch wenn eine Modernisierung als vollstationäre Einrichtung grundsätzlich möglich wäre, stellt sich doch die berechtigte Frage, ob nach der kostenintensiven Sanierung, die vollstationären Plätze tatsächlich belegt werden können, also ob die Investition überhaupt nachhaltig ist. Unter bestimmten Voraussetzungen kann aber eine Umwandlung oder Teilumwandlung der bestehenden Pflegeplätze in Formen des Servicewohnens eine Alternative darstellen. um zum einen der verstärkte Nachfrage in diesem Segment nachzukommen und auch das Angebotsspektrum zu erweitern.

Der Vortrag beschreibt an einem praktischen Beispiel mögliche Indikatoren und Prüfkriterien, die bei einer solchen Strategie zu beachten sind. Neben baulichen und technischen Kriterien wird auch auf das Problem der alten Lasten eingegangen. Im Ergebnis, soll der Vortrag Antworten auf die Fragen geben, ob und unter welchen Voraussetzungen die Umwandlung einer Pflegeeinrichtung in eine Form des Servicewohnens fachlich und wirtschaftlich sinnvoll sein kann.

Neue Wohnformen - Neue Berufsfelder

Unter dem Begriff "Neue Wohnformen" können eine Vielzahl von ambulant oder vollstationär organisierten Wohn- und Betreuungsformen subsummiert werden. Ihre wesentlichen Merkmale sind sowohl die Abkehr von traditionellen Organisationsprinzipien in den Bereichen Hauswirtschaft und Alltagsgestaltung, als auch in der Pflege und Betreuung.

...zum vollständigen Text

Fachtagung des KVJS - Ich bleibe in meiner Wohnung

Wohnen mit Service: Voraussetzungen und Perspektiven
Ich bleib in meiner Wohnung! Fachtagung des KVJS am 24.02.2010 Messe Stuttgart

Wie kann der Wunsch nach selbstbestimmtem Wohnen dennoch erfüllt werden? Welche auf das Wohnquartier bezogenen Konzepte wirken flankierend und stabilisierend? Was kann bürgerschaftliches Engagement leisten?

Vortrag

Anlage zum Vortrag mit Projektbeispielen

Die Landesregierung Salzburg entscheidet sich für das Hausgemeinschaftsprinzip in der Pflege Pflegekonferenz in Salzburg

„Wir müssen wieder die Nummer Eins in der Pflege werden“

Im Rahmen der einmal im Jahr durchgeführten Pflegekonferenz des Landes Salzburg am 26.11.2007 wurden mit den politischen Vertretern, der Fachöffentlichkeit und der Praxis die Vorteile von Hausgemeinschaften in der vollstationären Pflege diskutiert.
Als externe Referenten waren neben Herrn Gennrich, als Vertreter des Instituts für Altenwohnbau und Qualitätsmanagement, auch der Geschäftsführer der Sozialholding Mönchengladbach, Herr Wallrafen-Dreisow, eingeladen.
Die sehr gut besuchte und lebhafte Veranstaltung wurde ergänzt durch eine Pressekonferenz der Landesregierung, in der die Landesrätin Frau Erika Scharer ihre Eindrücke wie folgt zusammenfasste:

"Das Hausgemeinschaftsmodell entwickelt viele innovative Ansätze, die wir bereits jetzt in unseren Heimen haben, eher weiter als dass es sie neu erfindet. Wirklich neu ist dabei, dass alles in einem geplanten baulichen Ganzen stattfindet, das speziell auf diese neuen Ideen ausgerichtet ist", resümierte Scharer über das Modell. Gemeinschafts- und Begegnungsräume, kleine Kochnischen, verstärkte Konzentration auf Aktivierung durch belebte Alltagsgestaltung - all das gebe es bereits, so Scharer, neu sei die komplette Ausrichtung eines Hauses auf diese Innovationen. "Mein Ziel ist es, unsere Partner, Bürgermeister und Betreiber, von dem Modell zu überzeugen, damit wir 2008 bereits eine Gemeinde finden, die ihren Neubau an diesen Prinzipien ausrichtet", betonte Scharer.

Hausgemeinschaften eher günstiger als traditionelle Pflegeheime

Dass mit dieser "Umstellung" keine Kostensteigerungen verbunden sein müssen stellte Herr Hofrat Dr. Herbert Prucher, Leiter der Sozialabteilung des Landes Salzburg, anhand von Beispielrechnungen dar. Er wurde dabei von Vertretern des Diakoniewerks Gallneukirchen unterstützt, die zwischenzeitlich schon zwei Pflegeinrichtungen nach dem Hausgemeinschaftsprinzip realisiert haben. Beide wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe entwickelt.
Von der dort erreichten Lebensqualität und Normalität hatte sich die Landesrätin im Vorfeld persönlich überzeugt.

Salzburg soll wieder Vorreiter in Sachen Pflege in Österreich werden

Frau Scharer: "Mir ist es nur wichtig, dass Salzburg weiterhin das Nummer-eins-Land in der Pflege bleibt, in dem auch neue Wege beschritten werden. Wir dürfen uns nicht auf unserer guten Qualität ausruhen, die Pflege ist eine junge, sehr lebendige Disziplin, die uns in den nächsten Jahrzehnten hoffentlich noch viele neue Erkenntnisse bringen wird. Da heißt es offen bleiben für neue Wege."

Wir wünschen dem Land Salzburg und den Kollegen viel Erfolg bei der Erreichung des Zieles!

(Presseerklärung als download)